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Jaroslav Cerny und das Vector Racing Team melden sich zurück

 

Während sich Jaroslav Cerny mit zwei fünften Plätzen nach fast auskurierter Verletzung in der IDM-Spitze zurückmeldete, überstand Konstantin Pisarev einen spektakulären Sturz glücklicherweise ohne Verletzung. Thomas Helldobler hatte Spaß, verbesserte sich über das Wochenende gesehen kontinuierlich und war letztlich zufrieden.

Bereits im ersten Zeittraining konnten die meisten Piloten ihre schnellste Runde fahren. Schon da sorgte Jaroslav Cerny für zufriedene Gesichter im Team und ließ erahnen, dass es ein durchaus erfolgreiches Wochenende werden könnte. „Der vorläufige sechste Startplatz war gut, zumal meine Verletzung am Handgelenk noch nicht hundertprozentig auskuriert ist. Es ist alles extrem eng und die Zeitunterschiede sind sehr klein, kleiner als gedacht. Als wir gerade den neuen Reifen montiert hatten und ich auf Angriff fahren wollte, habe ich keine freie Runde bekommen. Aber wir hatten schon gedacht, dass für den zweiten Durchgang noch etwas Luft nach oben ist“, so Jaro nach seinem letztlich sechsten Startplatz nach beiden Trainings. „Dadurch, dass es deutlich wärmer wurde, konnte sich unter den Top-15 kaum jemand verbessern. Ich war nah dran aber in meiner schnellen Runde lag durch einen Sturz viel Dreck auf der Strecke. Deshalb konnte ich dort nicht attackieren und bin letztlich Sechster. Aber das ist gut und wir greifen im Rennen an.“ Konstantin Pisarev war dagegen rund zwei Sekunden schneller als am Morgen und geht von Position 28 ins Rennen. Thomas Helldobler wurde 29, sah aber noch Steigerungspotenzial. „Mein Problem ist einfach, dass der starke Motor und das insgesamt gute Paket, dass wir haben lediglich meinen Nachteil, den ich durch meine Statur habe, ausgleicht. Aber ich denke im Rennen kann ich mich noch weiter steigern. Schleiz ist toll und macht immer Spaß.“

Jaro meldet sich zurück, Thomas kämpft und Kostya übersteht spektakulären Sturz unverletzt. Das ist das Fazit des ersten Rennens am Schleizer Dreieck. Während sich Jaroslav Cerny mit einem guten fünften Platz in der Spitze der IDM Supersport zurückgemeldet hat, hieß es für Michael Ferger und seine Crew Überstunden schieben. „Mein Start war diesmal gar nicht so schlecht aber die erste Runde lief im weiteren Verlauf nicht optimal und ich kam nur als Neunter wieder. Danach habe ich mich in der Gruppe mit Lauslehto, Raschle, Schmitter, Vincon und Bühn durchgesetzt und musste nach einem Manöver mit Raschle wieder von vorne beginnen. Da war Tatu Lauslehto leider weg. Aber trotzdem bin ich mit dem Resultat zufrieden. Meine Hand bzw das Gelenk kühle ich heute Abend und dann sollte morgen ein ähnliches Resultat möglich sein“, so Jaro nach dem Rennen. Thomas Helldobler beendete das Rennen nach einem guten Kampf und vollem Einsatz auf der 23. Position. Eine Schrecksekunde musste dagegen Konstantin Pisarev überstehen. „In der ersten Kurve nach Start/Ziel ging es geradeaus und plötzlich bin ich bei hohem Tempo nach vorne geflogen. Der Sturz war richtig heftig aber ich kann es nicht mehr so genau nachvollziehen wie es passiert ist. Wichtig ist, dass ich trotz der Flugeinlage unverletzt bin. Leider muss mein Team heute länger arbeiten“, so Kostya.

Im zweiten Rennen auf dem Schleizer Dreieck konnte Jaroslav erneut auf den 5. Platz fahren und verbesserte sich somit in der Gesamtwertung auf den neunten Rang. „Ich musste mich nach dem Start und der ersten Runde erstmal wieder weiter nach vorne kämpfen, weil ich leider erneut einige Positionen eingebüßt habe. Danach konnte ich aber relativ zügig an David Linortner vorbeigehen und war auf einem guten Weg den vierten Platz zu sichern. Dann habe ich aber leider einen Fehler gemacht und bin hinter Lino und Tatu Lauslehto zurückgefallen. Lino konnte ich erneut überholen aber Tatu war leider zu dem Zeitpunkt schon etwas weiter weg. Aber es war trotzdem ein gutes Wochenende und ich denke wir haben uns zurückgemeldet.“ Thomas Helldobler beendete das Rennen auf Platz 24 und zeigte eine konstante Leistung. „Ich konnte über lange Zeit mit Kostya und Kasberger fighten. Das hat Spaß gemacht. Dann ist Kasi an Kostya vorbei und dadurch war die Lücke da, die ich nicht mehr zufahren konnte.“ Konstantin Pisarev hatte behauptete sich lange Zeit in der gerade genannten Gruppe, hatte „aber durch meinen Sturz gestern im heutigen Rennen kein sonderlich gutes Gefühl für das Hinterrad. Um nicht erneut einen Sturz heraufzubeschwören bin ich dann lieber in die Box gefahren.“

 

 

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