titel

Top10-Platz zum Abschluss

Nachdem Jaro am Freitag noch Probleme mit der richtigen Reifenwahl hatte und deshalb nicht vollends zufrieden war, ging es am Samstag in die beiden Qualifikationssitzungen.

Das erste Qualitraining entwickelte sich bei 13 Grad zu einer echten Hängepartie und Geduldsprobe. Nachdem es in der Nacht regnete und die Strecke bis zum Start der Session nicht abtrocknete, warteten nahezu alle Piloten bis fünf Minuten vor dem Ende, ehe sie auf zumindest zwei oder drei Runden rausfuhren. Ebenso Jaro. Er beendete Turn eins als 14., Thomas, der am Freitag auf die freien Trainings aus familiären Gründen verzichtete wurde 23., Konstantin Pisarev blieb hinter der erforderlichen Qualifikationszeit.

Die zweite Session verlief dann normal. Alle fuhren eine „geregelte“ Quali und konnten mit den Ergebnissen zumindest teilweise zufrieden sein. Jaro qualifizierte sich mit 0,2 Sekunden Rückstand auf die erste Startreihe auf Position acht. Kostya und Thomas konnten ihre Zeiten zwar verbessern, kamen aber erneut nicht über einen Startplatz im hinteren Teil des Feldes hinaus.

Leider lief das erste Rennen nicht wie erhofft. Nach keinem ganz optimalen Start kam Jaro als 12. aus der ersten Runde zurück, konnte sich in Runde 6 auf P11 vorarbeiten und war in einer Vierergruppe mit Knobloch, Günther und Lauslehto. In der achten Runde stürzte Jaro, nachdem ihm einer dieser Fahrer wohl etwas zu wenig Platz ließ. Jaro fuhr noch eine Runde und beendete das Rennen dann allerdings in der Box. Kostya beendete das Rennen auf Platz 23, Thomas auf P24.

Das zweite und letzte Rennen der Saison in der IDM Supersport 2012 beendete Jaro dann auf P9. „Der Start war leider mal wieder nicht so perfekt und ich war nach der ersten Runde nur 11. und musste dann in der Gruppe mit Knobloch, Günther, Stamm und Lauslehto fahren. In der zweiten Runde bin ich dann schon eine Position nach vorne gefahren und konnte mit den anderen gut mitfahren. Letztlich war aber nicht mehr als P9 drin. Es war also mal wieder kein optimales Wochenende und ein bisschen ein Spiegelbild der Saison. Trotzdem Danke an das ganze Team und alle die mich unterstützt haben.“ In der Gesamtwertung belegt Jaro damit Rang 9. Kostya und Thomas wurden 22. bzw. 24.! „Ich bin ehrlich gesagt froh, dass es vorbei ist. Die 600er ist einfach nicht das passende Motorrad für mich. Deshalb habe ich mich so schwer getan und mehr war im Normalfall nicht drin“, so Thomas, der am Ende Rang 30 in der abgelaufenen Saison belegt. Kostya blieb leider ohne Punkt.

Letztlich muss man damit leben, dass die Saison 2012 aus Sicht des Vector Racing Teams alles andere als optimal und wie gewünscht verlief. „Es hat jeder sein Bestes gegeben und wir haben uns als sehr homogene und einsatzfreudige Truppe erwiesen. Aber leider waren die Ergebnisse schlechter als erwartet. Und wir hatten auch Pech, die Verletzung und darauffolgende Pause von Jaro haben ihn natürlich in der Gesamtwertung abrutschen lassen und sicher auch einen Teil seiner Motivation genommen. Aber so ist es leider im Rennsport. Anders sieht es bei Kostya aus. Wir hatten an ihn sicherlich höhere Erwartungen, die er aber, so hart wie es klingt, zu keinem Zeitpunkt der Saison erfüllen konnte. Für ihn kann es eigentlich nur eines geben – er muss im Winter fahren, fahren, fahren und Kilometer abspulen um sich weiter zu entwickeln. Die IDM ist vom Niveau her einfach nicht für seinen derzeitigen Leistungsstand geeignet gewesen. Thomas hat sich zu Beginn sicher auch viel mehr versprochen, dann aber sehr schnell mitbekommen, dass das Niveau für ihn zu hoch ist. Das hängt sicher auch damit zusammen, dass er einfach zu groß und schwer für eine 600er ist. Er sollte und wird ja auch im nächsten Jahr wieder auf einer 1000er wechseln und dort sicher stärker sein und mehr Spaß haben“, so Andrey Gavrilov, Geschäftsführer des Teams. „Dennoch möchte ich mich bei allen Mechanikern, Olda, Achim, Ksenia, den Fahrern und nicht zuletzt allen Sponsoren und Partnern für die Saison, die Moral und Zusammenarbeit sowie die Unterstützung in der abgelaufenen Saison bedanken.“

 

Dieser Eintrag wurde erstellt in IDM, News. Den permalink als Lesezeichen benutzen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.